Mittwoch, 30. März 2011

Letzte Worte

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Vergiss meine Existenz so schnell es geht!

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Denn sonst vergess ich wohlmöglich etwas, was ich ungern vergesse. Mich!

Letzte Worte!

Dienstag, 29. März 2011

Mit dem Rücken zur Wand

Treibt man ein Tier in die Enge, neigt es dazu, zu beissen. So hat die Natur es auch vorgesehen. Im Grunde ist man mit einem Fluchtreflex ausgestattet, was auch Sinn macht, ist auch dieser null und nichtig, wenn vor einem der Gegner und hintern einem die Wand ist. Da gibt es nur nur 3 Möglichkeiten: Stehend sterben, die Flucht nach vorn oder der Kampf mit dem Gegner, egal, wie es ausgeht.

Die Endgültigkeit impliziert im Grunde nur Möglichkeit 1.....einfach stehend sterben. Der Kampf als solches...? Es kommt darauf an, wieviel Kraft man noch meint aufbringen zu können. Macht es Sinn? Beruhigt es den eigenen Stolz, oder ist es vielleicht doch erstmal besser, die Flucht nach vorn anzutreten.

Ich bin sehr lange Jahre gern geflüchtet, und ich war schnell, so schnell, das mancher es noch gar nicht gemerkt hatet, das ich schon längst als Kondensstreifen am Horizont ne weisse Färbung hinterliess. Dann gab es Zeiten des Kampfes, böser Kämpfe, tränenreicher Kämpfe, bis zur Selbstaufgabe, Selbstzerfleischung....brutaler Mittelwahl, Taktik wo man nur hinsah, mit dem Blick auf das Ziel, welches es auch immer sein sollte.

Nur einfach stehenbleiben, das konnte ich nie, drückte ich doch meist mit aller Macht gegen die Wand hinter und den Gegner vor mir, selbst wenn dieser Gegener ich selbst war. Eigentlich ein Gegner, den ich immer sehr ernst nahm, den einzigen ernstzunehmenden Gegner?

Es sind gerade die tiefen Wunden, die man sich immer wieder gern selbst aufreisst und nicht genau weiss, warum man das tut. Ist es der Wunsch, sich selbst anzuschreien, zu bestrafen, für was?

Ist es ähnlich wie mit den Borderlinern, die sich Schmerz zufügen, öffentlich für alle Nahestehenden, sich Ritzen, Rasierklingen schlucken, nur intimer? Für sich, ohne das jemand von Außen das bewusst mitbekommt. Stilles Leiden und stiller Schmerz ausgehalten? Lachende Fratzen nach Außen, Dunkelheit drinnen, immer mit dem Gegener "Ich" vor dem Auge?

Kann man vor sich selbst überhaupt weglaufen? Und wenn ja, wie lange soll das dauern?

Kann sich selbst bekämpfen? Wer knickt wohl eher ein?

Soll man einfach stehend sterben? Und findet damit ein gütliches Ende? Oder liegt man schlußendlcih nur einfach in gleichem Sinneszustand auf dem Boden, nicht mehr auf Augenhöhe mit der Umwelt.

Was ist also der Weg, wenn der größte, und auch einzige Gegner man selbst ist?

Mit dem Rücken zur Wand?

Donnerstag, 17. März 2011

Random-Falle

"Geh mir aus dem Kopf Du Arsch"
"eyööööööö warum sagst Du sowas? Sag nicht Arsch zu mir!"
"Sorry, mein Engel"
"Weils so ist"

Random-Falle ".....dann zieh gefälligst Deine scheiss Schuhe aus, wenn Du mir durch den Kopf latscht"

Kann mir mal da einer den Notausgang zeigen?

Fragen? Wozu? Hab doch keine Antworten drauf.

Man fährt einfach zweispurig, mittig, wird beidem gerecht, dem Herzen und dem Kopf. Zwar keinem wirklich, aber wer tut das schon.

Beide Spuren sind leer, wozu dann die Mitte?

Aufgabe einer Spur? Niemals. Warten auf den Geisterfahrer, vielleicht trifft er mittig? Oder streift zumindest links.....oder rechts. Schadensbegrenzung mit Vorsatz. Ohne Ausfahrt keine Ausfahrt.

Bald ist das Jahr rum....und immer noch hast Du Deine Schuhe an, damit bloß Spuren bleiben, profilierte Spuren. " Danke dafür Du Arsch......" "eyööööööö warum sagst Du sowas? Sag nicht Arsch zu mir"

Random-Falle....!

Freitag, 11. März 2011

Zimmer leer

Der Satz, den meine Kollegin heute zu mir sagte "bei mir sind alle Zimmer da oben leer" trifft meinen Zustand derzeit auf den berühmten Punkt.

Ich sehe dabei zu, wie  sich "unser" Baby, was einige von uns seit 9 Jahren aufgezogen haben, innerhalb von einer Woche nun  in einen chaotischen, traurig kaputtorganisierten und stressgeladenen Haufen verwandelt hat.

Ich sehe Kolleginnen weinen, die nicht verstehen können, wie ich es nicht verstehen kann, was da gerade abläuft.

Es macht mich sauer und ich bin das erste Mal seit meiner Lehre an einem Punkt, wo ich keinen Lust mehr hab. Ich, die immer, und zwar jeden Morgen, gern ins Büro gefahren bin. Ich, die die Arbeit immer aus dem Herzen heraus gemacht hat. " Es ist nicht mehr meins, nicht so", waren heute die Worte an meinen Chef. Ich stehe zwar noch hinter ihm, aber nicht mehr hinter dem, was im Moment abgeht.

Daher auch mein Schweigen hier, es zehrt mich derzeit auf, in allen Belangen, aber am meisten mental. Nicht die Tatsache, das ich heute meinen 12 Arbeitstag in Folge ohne freien Tag hatte, nicht der Umstand, das ich rund 130 Std. in dieser Zeit unter Strom stand, nur noch fähig, Abends tot und überdreht ins Bett zu fallen, nein....was mich wirklich fertig macht ist die Tatsache, meine Kolleginnen und Kollegen und in aller erster Front auch meinen Chef, so aufgerieben zu sehen. Zombiegleicher Ausdruck im Gesicht vormals viel lachender Menschen, ausgelöst durch, meiner Ansicht nach, desaströser Vorplanungen derer, die den Arsch voll Kohle damit verdienen, diesen Job zu machen.

Mir fehlen selten die Worte und die Gedanken zu schwierigen Situationen, aber ich habe tatsächlich eine Grenze bei mir erfahren, die wieder gefährlich in die Richtung "aufgeben und zurücklassen" tendiert.

Und das darf es nicht!