Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber Sonntage fand ich schon von Kindesbeinen an ganz furchtbar.
Als Kind waren sie geprägt von Familienbesuchen, Essen bei Omma und dem Anblick meines Vaters nach dem Frühschoppen. Gibt prägenderes für nen Kind, aber ich bin in einen quasi "Sonntags-Hass" reingewachsen.
Später kamen die typischen "Sonntags-Depris" nach exsessiven Partys dazu. Man wacht Mittags auf (wenn man brav war und Glück hatte auch allein), könnte im Grunde gleich losheulen und schafft es selten aus dem Bett, da die Rübe groß wie Rathaus und auch sonst nicht viel los war. Gegen 18 Uhr kehrten dann langsam die Lebensgeister zurück und schon war Montag.
Als ich heute früh wieder einmal viel zu früh wach wurde, ging auch gleich die Denkmaschine los "Was machen mit diesem Tag?" Gut, die Zeiten von Familie besuchen und bei Omma essen sind lange vorbei, was auch gut so ist, aber auch so ist Gesellschaft nicht so mein preferiertes System an Sonntagen (immer noch nicht)
Gut, nach den obligatorischen 2-3 Bechern Kaffee im Bett und nem Müsli, in ebenwelchem und Spongebob im TV (jajajajajajajajaja), begrüße ich gerade die Möglichkeit, ein wenig schwimmen zu gehen. Zum einen tut mir irgendwie eh alles weh vom Biken gestern und zum anderen hat man da, normalerweise, auch eine angenehme Ruhe vor Gesprächen und Kindergebrüll (zumindest im Sportbecken) Einzig die Tatsache, das ich dort keine Musik hören kann, zieht mich quasi im Moment noch etwas weg von dem Gedanken, gleich erstmal mein Schwimmzeuchs zu suchen.
Mal sehen, um wieviel Uhr ich hier immer noch "endentscheide" Aber erstmal noch nen Kaffee!
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